Augustbirne



| Unterlage: | Bittenfelder Sämling |
| Virusprüfung: | 10 / 090 |
| Lieferant: | Baumgartner, Pfarrkirchen |
Anpflanzung am 25. Oktober 1997 von Daniel Simon
Die Augustbirne (auch als Robine, Augstbirne oder historisch als Deutsche Augustbirne bekannt) ist eine der ältesten deutschen Sommerbirnensorten, die bereits im 18. Jahrhundert (erstmals 1766 bei Johann Hermann Knoop) dokumentiert wurde. Sie läutet mit ihren saftigen, süßen Früchten traditionell den Höhepunkt des Sommerobstes ein.
Herkunft & Geschichte
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Ursprung: Die genaue Entstehung dieser alten deutschen Lokalsorte ist bis heute nicht völlig geklärt, sie ist jedoch seit Jahrhunderten vor allem im süddeutschen und mitteldeutschen Raum fest in der bäuerlichen Obstkultur verankert.
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Tradition & Verbreitung: Wegen ihrer extrem frühen Reifezeit war die Augustbirne früher ein heiß begehrter Vitaminspender im Hochsommer, lange bevor moderne Kühl- und Lagersysteme existierten.
Baum & Wuchs
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Wuchsform: Der Baum wächst in der Jugend mäßig bis stark, bildet eine aufrechte bis pyramidale Krone aus und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Langlebigkeit aus.
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Standort & Robustheit: Die Augustbirne stellt nur sehr geringe Ansprüche an den Boden und gedeiht selbst auf mäßig nahrhaften, durchlässigen Böden hervorragend. Sie gilt als äußerst frosthart und zeigt eine starke Widerstandsfähigkeit gegenüber typischen Baumkrankheiten.
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Blüte & Ertrag: Die Blüte setzt im April bis Mai ein. Der Baum liefert regelmäßige und sehr hohe Erträge und wird im Obstbau bisweilen auch erfolgreich als robuster Stammbildner verwendet.
Frucht & Verwendung
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Aussehen: Die mittelgroßen Früchte besitzen eine klassische Birnenform mit einer glatten, hellgrünen bis gelbgrünen Schale, die bei Vollreife leicht gelblich aufhellt.
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Geschmack: Das weißlich-gelbe Fruchtfleisch ist sehr saftig und entfaltet ein herrlich süßes, feines und erfrischendes Sommeraroma.
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Reife & Verwendung: Die Erntereife und Genussreife fallen im August zusammen (Mitte August). Die Früchte sind praktisch nicht lagerfähig und müssen innerhalb weniger Tage frisch genossen oder direkt verarbeitet werden (ideal für Kompott, Einkochen, Backen, Saft und Obstbrand).