Ulmer Butterbirne


| Virusprüfung: | 13 / 071 |
| Lieferant: | Scheerer, Albeck |
Anpflanzung am 28. Oktober 1995 von Sabina Steck
Die Ulmer Butterbirne (auch bekannt als Albecker Butterbirne oder Albecker Steigbirne) ist eine traditionelle und historische alte Obstsorte aus der direkten Region.
Hier sind die wichtigsten Eigenschaften dieser lokalen Birnensorte:
Herkunft & Geschichte
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Entstehung: Die Sorte wurde als Zufallssämling an der Steige zwischen Ulm und Albeck entdeckt.
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Erstbeschreibung: Sie wurde erstmals im Jahr 1868 durch Eduard Lucas in den Illustrirten Monatsheften für Obst- und Weinbau beschrieben und ab den 1880er-Jahren von der Baumschule Scheerer in Albeck in den Handel gebracht.
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Verbreitung: Sie ist vor allem in Baden-Württemberg und Bayern im Streuobstbau zu finden, ansonsten jedoch eher selten oder in Erhaltersammlungen vertreten.
Baum & Wuchs
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Wuchseigenschaften: Der Baum wächst kräftig und bildet eine große, hochgebaute Krone.
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Standort & Ansprüche: Die Sorte stellt recht hohe Ansprüche an den Nährstoffgehalt und die Güte des Bodens, verträgt aber auch noch gut raue Lagen.
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Blüte: Die Blüte gilt als relativ unempfindlich, und der Baum ist zudem ein guter Pollenspender.
Frucht & Verwendung
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Aussehen: Die Birnen sind eher klein bis maximal mittelgroß, kugelig bis schwach kreiselförmig geformt und besitzen einen langen, mitteldicken Stiel. Die Schale ist hell, zeigt auf der Sonnenseite jedoch oft eine hell- bis braunrote Deckfarbe.
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Fruchtfleisch & Geschmack: Das gelblich-weiße Fruchtfleisch ist saftig, schmelzend (daher der Name „Butterbirne“) und angenehm süß. Je nach Ausprägung besitzt sie eine feine, fette Birnenaromatik mit einer leichten Kräuternote.
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Reife & Haltbarkeit: Die Pflückreife beginnt ab Mitte bis Ende September. Die Früchte sind allerdings nur von kurzer Dauer und nach der Ernte nur etwa zwei Wochen lang haltbar.
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Verwendung: Sie dient als gute Tafel- und Wirtschaftsbirne. Neben dem Frischeverzehr wird sie aufgrund ihres Aromas im schwäbischen Raum auch sehr geschätzt, um sortenreine Edelbrände (Birnenbrand) herzustellen.